Lesung für eine 10. Jahrgangsstufe – Update

So, das lange Wochenende neigt sich dem Ende zu und ich konzentriere mich langsam wieder aufs Schreiben. Dieser Blog ist ja auch eine Art Warmmachen, damit die Sätze flutschen und die Finger, sich wieder daran gewöhnen, die richtigen Tasten zu drücken, bevor ich mich den „Optimierern II“ widme.

Vorher aber noch ein kurzer Bericht über meine Lesung am Freitag.

Wie erwähnt, habe ich in der Mensa des Dante Gymnasiums vor fünf 10. Klassen eine Lesung mit anschließender Diskussion gehalten. Das Ganze wurde dadurch erschwert erleichtert, dass alle zur Vorbereitung bereits die erste Szene aus der Buchpremiere gesehen hatten. So konnte ich inhaltlich schon einiges voraussetzen und ganz andere Kapitel lesen, als ich es sonst getan hätte.

Im Vorfeld hatte ich befürchtet, dass der Text vielleicht zu trocken sein bzw. ich als Schriftstellerin und unausgebildete Leserin nicht den Ansprüchen der Jugendlichen genügen könnte. Doch ich wurde positiv überrascht! Die Schüler waren extrem aufmerksam, interessiert und aktiv. Die Diskussion musste am Ende sogar von einem „Machtwort“ des Direktors beendet werden. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit den Schülern über das Buch und die Parallelen zur Gegenwart zu diskutieren. Datenschutz, BigData und Fragestellungen über Demokratie und Freiheit sind ja sowieso mein Thema! Von Anfang bis Ende habe ich mich am Dante Gymnasium sehr wohl gefühlt und dafür möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei den Schülern und den Lehrern bedanken!

Am Ende wurde ich von den Lehrern auch noch darauf hingewiesen, dass so eine Lesungen mit anschließender Diskussion ziemlich gut in den Bereich der Medienpädagogik passt. Denn mit der Lesung wurden die Schüler nicht „nur“ unterhalten. Im Laufe der anschließenden Diskussion wurde klar, was die Jugendlichen beschäftigt, welche Medien sie nutzen und wie man den Umgang damit bewusster gestalten kann, um seine Daten und seine Privatsphäre besser zu schützen.

Das ist genau mein Ding! Meine Bücher schreiben/lesen und dabei die Welt retten, was gibt es schöneres?

 

(Falls sich jemand wundert: Die Gesichter der Schüler sind aus Datenschutzgründen nicht zu erkennen)

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